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Die in Bad Wildbad im Landkreis Calw gerissenen Schafe fielen einem Wolf zum Opfer. Das hat das Umweltministerium bekanntgegeben.

Das Forschungsinstitut Senckenberg hat laut Ministerium die gerissenen Schafe einem Wolf zuordnen können. Die Fachleute von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) gehen davon aus, dass es sich bei dem Angreifer um den bekannten Wolfsrüden GW852m handelt.

Es wird aber noch weitere Untersuchungen geben. Laut Ministerium könnten nur Gentests endgültige Gewissheit liefern. Ende Januar hatte ein Schäfer aus Bad Wildbad acht seiner 26 Schafe tot aufgefunden.

Der Wolf GW852m hat im Nordschwarzwald schon mehrfach Tiere gerissen. Der spektakulärste Fall, bei dem 40 Schafe zu Tode kamen, spielte sich ebenfalls im Enztal ab - nur wenige Kilometer vom Ort des aktuellen Falls entfernt.

Im aktuellen Fall erhielten die Halter der Tiere laut Deutscher Presse Agentur (dpa) keine Entschädigung aus dem Ausgleichsfonds Wolf, sagte ein Sprecher des Ministeriums der Nachrichtenagentur. Grund dafür sei, dass die Schafherde nach Ansicht der FVA in Freiburg nicht ausreichend geschützt gewesen sei.

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