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Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat am Montag weitere Hilfe für das Hochwassergebiet in Rheinland-Pfalz auf den Weg gebracht. In Bruchsal brach am Mittag ein Hilfskonvoi mit über 100 Einsatzkräften auf.

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Fünf Feuerwehr-Züge aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe sind von der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal (Kreis Karlsruhe) in das Krisengebiet aufgebrochen. Darunter sind Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem Enzkreis, Pforzheim, dem Landkreis Rastatt und aus dem Neckar-Odenwald Kreis.

Feuerwehrleute aus Rastatt helfen im Flutgebiet (Foto: Landratsamt Rastatt)
Feuerwehrleute aus Rastatt helfen im Flutgebiet Landratsamt Rastatt

Feuerwehren aus dem gesamten Regierungsbezirk Karlsruhe

Zu den Hilfskräften gehört auch ein gemischter Logistik-Zug aus Mannheim, Heidelberg und Karlsruhe. Insgesamt umfasst das Kontingent hundert Feuerwehrleute mit mehr als 30 Fahrzeugen, die in Rheinland-Pfalz bei Bergungs- und Aufräumarbeiten eingesetzt werden. Auch schweres Gerät wie Bagger gehört zu der Ausrüstung.

Erste Helfer aus Krisengebiet wieder zurück

Bereits am Donnerstag war die Landesfeuerwehrschule in Bruchsal Startpunkt für einen Hilfskonvoi von Einsatzkräften aus ganz Baden-Württemberg. Rund 300 Helfer mit über 100 Kranken- und Rettungswagen sowie Fahrzeugen von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk waren mehrere Tage an verschiedenen Brennpunkten der Flutkatastrophe im Einsatz. Die Helfer, unter anderem aus dem Landkreis Karlsruhe und aus Calw, haben ihren Einsatz mittlerweile beendet und sind wieder nach Hause zurückgekehrt.

Einsatzkräfte der Karlsruher Feuerwehr im Hochwassergebiet (Foto: Branddirektion Karlsruhe)
Einsatzkräfte der Karlsruher Feuerwehr im Hochwassergebiet Branddirektion Karlsruhe

Karlsruher Helfer mit Hochleistungspumpe

Auch ein Kontingent der Karlsruher Feuerwehr hat seinen Einsatz inzwischen beendet. 20 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen der freiwilligen Feuerwehren der Stadtteile Knielingen und Neureut hatten bei Bergungs- und Aufräumarbeiten geholfen. Unter anderem war eine Hochleistungspumpe im Einsatz, mit der bis zu 8.000 Liter Wasser pro Minute gefördert werden kann. Damit wurden beispielsweise die Kellerräume eines Schulzentrums in Sinzig (Kreis Ahrweiler) ausgepumpt.

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