Industrie- und Handelskammern wurden möglicherweise Opfer eines Cyberangriffs (Foto: dpa Bildfunk, Oliver Berg)

Keine E-Mails, Homepage funktioniert nur teilweise

Mögliche Cyberattacke: IHK Karlsruhe und IHK Nordschwarzwald weiter mit Problemen

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Die Industrie- und Handelskammern Karlsruhe und Nordschwarzwald sind immer noch weitgehend vom Internet getrennt. Grund ist eine mögliche Cyberattacke auf einen IT-Dienstleister.

Die beiden Kammern können immer noch keine E-Mails empfangen oder senden, die Mitarbeiter sind telefonisch oder vor Ort erreichbar. Bundesweit waren alle Industrie- und Handelskammern von dem möglichen Cyberangriff auf den IT-Dienstleister betroffen.

Die Internetseiten der Industrie- und Handelskammern waren bundesweit zeitweise komplett vom Netz – auch die der IHK Karlsruhe und der IHK Nordschwarzwald. Mittlerweile sind sie wieder aufrufbar, allerdings läuft auch dort immer noch nicht alles, so eine Sprecherin der IHK Karlsruhe.

Systeme werden schrittweise hochgefahren

Wann Seiten und Mails wieder komplett funktionieren, sei nicht absehbar. Die Systeme würden nach und nach wieder hochgefahren – wie bei anderen Kammern bundesweit auch.

Die IT-Systeme der Industrie- und Handelskammern wurden Mitte vergangener Woche bundesweit vorsorglich heruntergefahren. Sie seien kontrolliert vom Netz genommen worden, um möglichen Schaden zu vermeiden und Datensicherheit zu gewährleisten, heißt es auf den Seiten der Kammern.

Die Untersuchungen rund um die mögliche Cyberattacke auf die IT-Systeme dauern demnach an. Die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen habe mittlerweile die Ermittlungen übernommen. 

Heilbronn

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