Mehrere Schützen stehen mit Vorderlader-Pistolen am Schießstand (Foto: SWR)

Rund 340 Sportlerinnen und Sportler aus 22 Nationen im Wettkampf

Vorderladerschützen kämpfen bei WM in Pforzheim um Medaillen

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AUTOR/IN
Patrick Neumann
Oliver Grimm
Bild von Oliver Grimm (Foto: SWR, Patricia Neligan )

Rund 340 Sportlerinnen und Sportler aus 22 Nationen stehen derzeit bei der Weltmeisterschaft der Vorderladerschützen in Pforzheim im Wettbewerb. Bis Samstag kämpfen sie um 375 Medaillen.

Im Osten Pforzheims hört man in diesen Tagen immer wieder laute Knallgeräusche. Auf der Schießanlage am Kirschenpfad, in der Nähe des Stadtteils Haidach, ringen die Sportschützen um die begehrten WM-Medaillen. In etlichen Einzel- und Teamentscheidungen gibt es in den unterschiedlichsten Wettbewerbskategorien insgesamt 375 Medaillen zu gewinnen.

Weniger Teilnehmer wegen Corona und Ukrainekrieg

Pforzheim war bereits in den Jahren 1989 und 2012 Austragungsort der Vorderlader-WM. In diesem Jahr allerdings sind es deutlich weniger Teilnehmer. Der Grund: Corona und der Krieg in der Ukraine. Auch die allgemeinen Preissteigerungen sollen einige Teilnehmer von der Anreise zur WM abgehalten haben, war zu hören.

Projektile und Stopfmaterial für Vorderlader (Foto: SWR)
Projektile und Stopfmaterial für Vorderlader

Besucher sind willkommen

Die WM in Pforzheim war am Montagabend mit dem sogenannten "Marsch der Nationen" eröffnet worden. Dabei waren alle teilnehmenden Nationen vom Leopoldplatz zum Waisenhausplatz gezogen. Die Wettkämpfe finden täglich von 9 bis circa 18 Uhr statt. Besucher sind an der Schießanlage jederzeit willkommen.

Pforzheim

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