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Die Skiliftbetreiber im Nordschwarzwald appellieren, die Skihänge nicht anzusteuern. Bereits am Dienstagmittag waren alle Parkplätze entlang der Schwarzwaldhochstraße erneut ausgelastet.

Vor Ort im Einsatz seien Streifenpolizisten, um sich um die Verkehrsführung zu kümmern und Wildparker abzumahnen, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Offenburg gegenüber dem SWR. Aufgrund der Corona-Pandemie stehen die Lifte still und die Hänge sind dementsprechend auch nicht präpariert. Bei weiterem Zustrom durch Tagesgäste könne die laut den Liftbetreibern Sicherheit und auch die Corona-Abstände nur bedingt eingehalten werden.

"Wir appellieren an die Menschen, auf Tagesausflüge zu verzichten und die bestehenden Regeln nicht auszureizen."

Sprecher des Gesundheitsministeriums

Verkehrschaos am Wochenende

Am Wochenende hatte der Zustrom an die Schwarzwaldhochstraße und an den Dobel zeitweise zu Verkehrschaos gesorgt. Die Polizei Pforzheim hatte am Sonntag zwischenzeitlich die Zufahrten zur Gemeinde Dobel abgesperrt und den Verkehr abgeleitet.

Einsatzkräfte mussten laut Auskunft der Polizei auf Menschenansammlungen, die die Mindestabstände nicht einhielten, und Falschparker, die das Verkehrschaos mit verursachten, reagieren. Über 180 Falschparker seien rund um die Gemeinde Dobel (Kreis Calw) am Samstag zusammen gekommen.

Verstöße gegen die Corona-Regeln würden konsequent geahndet, teilte das Polizeipräsidium Pforzheim mit. Man appelliere deshalb, Ansammlungen an Ausflugszielen zu vermeiden. Außerdem wiesen die Beamten im Hinblick auf Silvester darauf hin, dass das Abbrennen von Feuerwerkskörpern im öffentlichen Raum verboten sei.

Aufruf der Landesregierung

In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, dass die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen für private Treffen lediglich über die Weihnachtsfeiertage galten. Somit sind an Silvester, Neujahr sowie dem folgenden Wochenende tagsüber Sport und Bewegung an der frischen Luft ausschließlich alleine, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer weiteren, nicht im selben Haushalt lebenden Person erlaubt, hieß es in einem Appell an die Bevölkerung.

"Wir merken einfach, dass es viele Menschen gerade in den Wald raustreibt, und natürlich dann auch bei uns in den Nationalpark. Zum Teil hat man das Gefühl, dass das Gebiet aus allen Nähten platzt."

Patrick Stader, leitender Ranger des Nationalpark Schwarzwald
Seebach

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