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Die Stadt Karlsruhe hat einen Aktionsplan zur Förderung der Medienkunst vorgestellt. Hintergrund ist die Verleihung des Titels "UNESCO Creative City of Media Arts".

Karlsruhe erhielt den Titel der UNESCO als erste und einzige deutsche Stadt Ende Oktober. Die Verantwortlichen wollen der Auszeichnung nun auch Taten folgen lassen. Der Gemeinderat stellt dafür zusätzliche Mittel in Höhe von 100.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Damit sollen lokale Medienkunstprojekte von Karlsruher Kultur- und Medienschaffenden gefördert werden.

Aber auch der internationale Austausch und die Kooperationen mit anderen Städten sollen damit ermöglicht werden. Zum Start des Aktionsplans wurde der Balkon des Rathauses am Montagabend in einer ersten öffentlichen Ausstellung mit 99 Weltkugeln erleuchtet. Die Leuchten aber nicht immer gleichzeitig, sondern formen Buchstaben.

Wenn es nach dem Künstler Rainer Kehres geht, der hinter der Installation steckt, sollen Bürger vom Marktplatz aus auch ihre eigenen Botschaften auf dem Rathauskunstwerk erscheinen lassen können – als Schrift oder als Lichtmorsezeichen.

Der Titel war Ende Oktober überraschend früh von der UNESCO an Karlsruhe verliehen worden. SWR-Reporter Günter Precechtel berichtet:

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