Tunnelanstich bei Ostelsheim (Foto: SWR, Peter Lauber)

Bauarbeiten an der Hermann-Hesse Bahn

Tunneltaufe und Tunnelanstich bei Ostelsheim

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Seit Dienstagnachmittag wird am Tunnel für die Herman-Hesse-Bahn gebohrt. Vor dem Tunnelanstich ist die 500 Meter lange Röhre auch feierlich getauft worden.

"Iris-Tunnel" heißt das Bauwerk, benannt nach der Ehefrau des Calwer Landrats, Iris Riegger. Sie war es auch, die nach der Taufe mit einem Bagger den Tunnelanstich vornahm.

Ehefrau des Calwer Landrats, Iris Riegger, sitzt für Tunnelanstich in einem Bagger (Foto: SWR, Peter Lauber)
Ehefrau des Calwer Landrats, Iris Riegger, beim Tunnelanstich Peter Lauber

Kosten von rund 17 Millionen Euro

Als Meilenstein bezeichnete Verkehrsminister Winfried Hermann (Die Grünen) den Bau, der 17 Millionen Euro teuren Röhre. Der Tunnel ist die größte Einzelmaßnahme für die Reaktivierung der ehemaligen Schwarzwaldbahn. Die Hermann-Hesse-Bahn soll ab 2023 die von vielen Pendlern herbeigesehnte schnelle Zug- und S-Bahn-Verbindung zwischen den Regionen Calw und Stuttgart schaffen.

"Die Hermann-Hesse-Bahn ist ein großer Fortschritt in der Mobilität im Landkreis Calw."

Brücken müssen runderneuert werden

Der Tunnel ist nur eine von vielen Maßnahmen für die Reaktivierung der ehemaligen Schwarzwaldbahn. So müssen teils über 100 Jahre alte Tunnels und Überführungen saniert werden. In Calw und Weil der Stadt werden vier Brücken runderneuert.

Vorbild für Trassen im ganzen Land

Ein erfolgreiches Vorbild für das ganze Land, meinte der Minister. Denn insgesamt gebe es mindestens 20 weitere stillgelegte Trassen, bei denen derzeit eine mögliche Wiederbelebung geprüft werde.

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