Stromsparen in der Adventszeit

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AUTOR/IN
Wnuck, Felix

Anmod: Es ist zwar noch September, aber die Adventszeit mit ihren Weihnachtsmärkten und Straßenbeleuchtungen rückt näher. Lichterketten, Eisbahnen und Bratwurstbuden verbrauchen viel Strom. Aber gerade Strom müssen die Kommunen in der Region dieses Jahr einsparen. Wie trotzdem ein Weihnachtszauber entstehen soll und welche Vorschläge diskutiert werden, weiß unser Reporter Felix Wnuck:

Nach zwei Jahren Corona zunächst die gute Nachricht: Viele Weihnachtsmärkte in der Region werden Stand jetzt stattfinden. Allerdings könnte in Bruchsal die Beleuchtung gedimmt oder nicht die ganze Nacht durchleuchten. Auch in Pforzheim will die Stadt das Energiespargebot umsetzen, aber die Stimmung darunter nicht leiden lassen. Philip Mukherjee von der Pressestelle der Stadt Pforzheim versichert:

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In Baden-Baden muss ebenso noch entschieden werden, ob oder wo das Licht ausgeknipst wird. Hier stehen vor allem zwei Möglichkeiten im Raum, sagt Jonas Sertl Pressesprecher der Stadt Baden-Baden.

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Vor dem Karlsruher Schloss dieses Jahr anstatt einer Eisbahn eine Rollschuhbahn geben. Damit soll Wasser und Strom gespart werden. Die endgültige Entscheidung steht aber noch aus. In Pforzheim ist die Entscheidung schon gefallen: Hier wird es keine Eisbahn im klassischen Sinne geben, sondern eine aus Kunststoff. Oliver Reitz vom Stadtmarketing Pforzheim ist begeistert von der Lösung und erklärt:

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Schlittschuhlaufen und selbst Eisstockschießen sind auf diesen Kunststoffplatten genauso möglich wie auf Eis. Gleichzeitig sind deutliche Einsparungen möglich.

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Abmod: Städte und Gemeinden in der Region wollen in der Adventszeit Strom sparen. Karlsruhe und Pforzheim setzen auf Alternativen zu den üblichen Eislaufbahnen. Andere überlegen noch über Beleuchtungskonzepte.

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Wnuck, Felix