Ein Hinweisschild zum Tragen einer Maske in Bussen und Bahnen. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Fabian Sommer)

Angepasste Corona-Verordnung

Maske in Bus und Bahn: Nur wenige Verstöße in Karlsruhe

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Greta Hirsch
SWR-Redakteurin Greta Hirsch Autorin Bild (Foto: SWR, Rebekka Plies)

Mit der angepassten Corona-Verordnung bleibt die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen in Baden-Württemberg weiterhin bestehen. In Karlsruhe halten sich die meisten an die Regeln.

Vielen sitzt die Maske bereits am Bahnsteig auf der Nase, denn spätestens im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr ist der Schutz Pflicht. Daran hat sich auch mit der seit Samstag angepassten Corona-Verordnung nichts geändert. Die meisten Fahrgäste halten sich an die Verordnung der Landesregierung, Vergehen gibt es nur selten.

Wenige Maskenverweigerer bei Kontrollen

Nur etwa zwei Prozent aller kontrollierten Fahrgäste seien ohne Maske in Bussen und Bahnen unterwegs, so Sarah Fricke, Sprecherin des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV). Einem Verstoß folgen aber oft Diskussionen mit Kontrolleuren - und 100 Euro Strafe im KVV.

"Die Diskussionen den Kollegen zu ersparen wäre schon schön. (...) Sie haben die Regeln nicht gemacht."

Sarah Fricke, Pressesprecherin beim Karlsruher Verkehrsverbund (Foto: SWR, Greta Hirsch)
Sarah Fricke, Pressesprecherin beim Karlsruher Verkehrsverbund, wünscht sich weniger Diskussionen für ihre Kollegen bei den Masken-Kontrollen. Greta Hirsch

Maske tragen zum eigenen Schutz

Unterhält man sich mit den Menschen vor dem Karlsruher Hauptbahnhof, können die meisten die weiterhin geltende Maskenpflicht in Bussen und Bahnen aber nachvollziehen. Für viele ist es ein Schutz der eigenen Gesundheit, andere sehen es als Kleinigkeit im Kampf gegen die Corona-Pandemie.

"So lange es notwendig ist und hilft, ist es ein kleines Opfer, dass jeder bringen kann."

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