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Die Schmuck- und Edelmetallbranche erwartet nach Verlusten im vergangenen Jahr auch für 2021 keine guten Zeiten. Der Lockdown macht die Geschäfte aus Sicht der Fachvereinigung Edelmetalle in Pforzheim schwer. Im hochwertigeren Bereich könnten Online-Handel und Angebote über Click & Collect die Verluste nicht ansatzweise ausgleichen, heißt es beim Bundesverband Schmuck, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien in Pforzheim. Zugleich sei durch die Corona-Pandemie aber der weltweite Bedarf an Gold als Investitionsmöglichkeit um 40 Prozent gestiegen. Die globale Nachfrage im Schmuckbereich sei hingegen um 34 Prozent gesunken. Das liegt unter anderem daran, dass wegen der Pandemie beispielsweise Hochzeiten nicht stattfinden können. Insbesondere Trauringe gelten als wichtiges Standbein für die Schmuckindustrie. Hier seien die Verkaufsmengen auch wegen abgesagter Hochzeiten um mehr als 25 Prozent eingebrochen.

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