Schlosslichtspiele haben begonnen (Foto: SWR)

Kürzere Shows für mehr Besucher

Karlsruhe leuchtet: Schlosslichtspiele haben begonnen

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AUTOR/IN
Matthias Stauss und Ekkehard Jayme

Die Karlsruher Schlosslichtspiele sind am Mittwochabend auf die Fassade des Schlosses zurückgekehrt. Das bunte Spektakel hat in den vergangenen Jahren hunderttausende Besucher begeistert.

Mehrere hundert Menschen strömten nach Karlsruhe am Premierenabend. Um 21 Uhr erstrahlten nicht nur die Schlossfassade, sondern auch andere Gebäude der Innenstadt mit den Lichtkunstwerken.

"Wir sind mehr als glücklich, dass wir wieder live am Start sein können. Und die Leute sind sehr vernünftig und halten sich an das Hygienekonzept. Das ist echt toll!"

Die meisten Zuschauer, darunter viele Familien mit Kindern, versammelten sich traditionell im Bereich vor der Karlsruher Schlossfassade. Die vorgegebenen Abstände für Picknick-Decken und Co wurden eingehalten. Dass sich in diesem Jahr auch weitere Illuminationen an anderen Gebäuden der Innenstadt abspielen, musste sich nach dem Premierenabend noch herumsprechen.

"Die heitere Stimmung vor dem Schloss ist einfach ein tolles Gemeinschaftserlebnis."

Sieben neue Illuminationen werden gezeigt

Insgesamt sieben Produktionen werden in diesem Jahr gezeigt. Drei von ihnen waren im vergangenen Jahr wegen Corona nur im virtuellen Raum zu sehen, nun sollen sie auf der echten Schlossfassade gezeigt werden. Vier Produktionen sind neu - eine unter anderem von der Hochschule für Musik Karlsruhe. Impressionen von den digitalen Schlosslichtspielen im vergangenen Jahr:

Kurze Vorstellungsdauer soll mehr Besucher ermöglichen

Eine Vorstellung wird nur 45 Minuten dauern und wird häufiger gezeigt, sodass die Verweildauer kürzer ist und sich so mehr Menschen abwechselnd vor dem Schloss aufhalten können. Zudem gibt es in diesem Jahr keine Gastronomie vor dem Schloss.

Parallel zu den Schlosslichtspielen findet das Light Festival Karlsruhe statt: Die Stadt wird zur Bühne und Ausstellungsfläche, an elf Orten sollen Lichtkunst und Illuminationen zu sehen sein. Zum Beispiel im Naturkundemuseum, im Nymphengarten und am Schlachthof. Durch die unterschiedlichen Orte sollen größere Menschenansammlungen vermieden werden.

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Matthias Stauss und Ekkehard Jayme