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Der Geschäftsführer der RKH Kliniken, Jörg Martin, fordert einen harten, bundesweiten Lockdown, ansonsten drohe eine Überlastung der Intensivstationen. Dem Klinikverbund gehören Häuser in Bretten, Mühlacker und Bruchsal an. Ein Problem sei, dass noch Patienten der zweiten Welle auf den Intensivstationen behandelt werden müssen. Etwa 15 Prozent der Intensivbetten seien mit Corona-Patienten belegt, ab 35 Prozent würde es kritisch teilte der Klinikverbund mit. Der Anteil der britischen Virusmutante liegt bei etwa 75 Prozent. Außerdem beobachte man, dass die stationär aufgenommen Personen immer jünger werden. Geschäftsführer Jörg Martin fordert von der Politik einen harten Lockdown, befürchtet aber, dass sich die Politik im Bundestagswahlkampf vor harten Maßnahmen scheut.

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