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In der Nacht zum Sonntag hat der Rhein seinen Scheitelwert von 8,51 Meter am Pegel Maxau erreicht. Trotz sinkenden Pegels bleibt die Schifffahrt vorerst gesperrt.

Beim Pegel von 7,50 Meter in Karlsruhe-Maxau wurde die Schifffahrt gestoppt. Auch das Hafensperrtor in Karlsruhe wurde geschlossen, um Überschwemmungen im Hafen zu verhindern. Die Experten der Hochwasservorhersagezentrale (HVZ) sprechen angesichts der aktuellen Situation von einem 5-10 jährlichen Hochwasser, dass heißt, statistisch gesehen gibt es ein Hochwasserereignis dieser Größenordnung etwa alle 5 bis 10 Jahre.

Weniger Wasser in den meisten Flüssen

Auch die kleineren Flüsse in der Region verzeichnen sinkende Wasserstände. Dies gilt laut HVZ für die Murg, die Alb oder die Pfinz. Damit entspannt sich die Lage in den Gebieten, die von Überschwemmungen betroffen sind. Allerdings kann es durch die erwarteten Regenfälle in den nächsten Tagen erneut zu kleineren lokalen Pegelanstiegen kommen. Auch kleinere Ausuferungen der Flüsse sind immer noch möglich, so die Experten der Hochwasservorhersagezentrale Karlsruhe.

Schifffahrt muss noch pausieren

Wann der Rhein wieder für die Schifffahrt freigegeben werde, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Es wird damit gerechnet, dass es mehrere Tage dauern wird. Fakt ist, dass das Wasser derzeit langsam abfließt, der Pegel entsprechend lange brauchen wird, um unter die Marke von 7,50 Meter zu kommen. Erst dann darf die Schifffahrt wieder aufgenommen werden. Laut der HVZ wurde der Schiffsverkehr vor drei Jahren das letzte Mal eingestellt.

Vorkehrungen gegen Überflutungen

Die Dämme entlang des Rheins werden weiter kontrolliert. Vorsorglich sind kleinere Straßen gesperrt und Gebäude nahe des Flusses, etwa in Rastatt-Wintersdorf, evakuiert worden. In vielen Kommunen werden Sandsäcke und mobile Pumpen weiter für etwaige Überflutungen bereitgehalten. In diesem Zusammenhang bitten die Behörden "Hochwassertourismus"zu unterlassen und überflutete Gebiete nicht aufzusuchen. Außerdem wird davor gewarnt, auf den Deichen spazieren zu gehen. Die starke Strömung sei lebensgefährlich.

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