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Das Karlsruher Regierungspräsidium hat mit einem Verfahren zur Ertüchtigung des Rheindamms 25 vor den Toren der Stadt Karlsruhe begonnen. Strittig ist der neue Verlauf des Dammes.

Unter Experten im Regierungspräsidium wird derzeit diskutiert, ob der Damm wie bisher verlaufen soll oder ob er ins Naturschutzgebiet Burgau zurückverlegt werden könnte. Die Damm-Rückverlegung würde auch ein äußerst beliebtes Naherholungsgebiet von Karlsruhe betreffen.

Drei Varianten stehen zur Diskussion

Das Regierungspräsidium prüft drei Varianten. Neben der Ertüchtigung des bestehenden Dammes stehen auch eine Rückverlegung hinter den Knielinger Baggersee oder sogar bis an den Rand des Naturschutzgebietes Burgau zur Diskussion. Das hätte für den Natur- und den Hochwasserschutz eventuell Vorteile, wäre gleichzeitig aber auch weitaus teurer.

Drei Varianten für die geplante Rheindammsanierung (Foto: Pressestelle, Regierungspräsidium Karlsruhe)
Drei Varianten für die geplante Rheindammsanierung Pressestelle Regierungspräsidium Karlsruhe

Das Regierungspräsidium will nun ab Mai mit einem Begleitgremium und einem sogenannten Umwelt-Scooping-Verfahren alle drei Varianten prüfen und dabei die Öffentlichkeit an der Diskussion beteiligen.

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