Pforzheim

Reue im Prozess wegen Diebstahls von Goldabfällen

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Im Prozess wegen Diebstahls von Goldabfällen aus einer Trauringfabrik hat der Angeklagte einen Vorschlag zur Schadenswiedergutmachung gemacht. Der 41-jährige Mitarbeiter soll Goldspäne im Wert von knapp 1,7 Millionen Euro gestohlen haben. Wie sein Anwalt dem Gericht am ersten Verhandlungstag mitteilte, habe man sich zivilrechtlich mit der geschädigten Schmuckfirma bereits auf die Rückzahlung von 850.000 Euro geeinigt. Eine derartige Einigung könnte sich strafmildernd auswirken, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der langjährige Mitarbeiter der Firma war im Dezember festgenommen worden. Er soll über Jahre hinweg rund 38 Kilo Goldspäne gestohlen haben. Die Späne soll er zu Goldbarren eingeschmolzen und weiterverkauft haben.

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