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Vor dem Karlsruher Landgericht hat ein 31-jähriger Mann den Einbruch in ein Haus am Karlsruher Turmberg gestanden. Der Angeklagte soll mit großer Brutalität vorgegangen sein.

Am Freitag hat der Prozess im Schwurgerichtssaal des Karlsruher Landgerichts begonnen. Dort müssen sich der 31-Jährige und ein 43-jähriger Mitangeklagter wegen schweren Raubes verantworten.

Mit Klebeband gefesselt und bedroht

Der jüngere der beiden Männer schilderte vor Gericht, wie er über eine Terrassentür am Ostersonntag des vergangenen Jahres in das Haus in bester Lage am Karlsruher Turmberg eingedrungen war. Dort habe er die beiden betagten Bewohner überrascht. Er fesselte sie mit Klebeband und bedrohte sie mit einer Pistolenattrappe. Der Mann forderte Geld und Wertsachen, durchsuchte Räume und Schränke und floh schließlich auf einem Fahrrad mit rund 800 Euro und Schmuck.

Gemeinsame Verbindung zur Drogenszene

Der 43-jährige Mitangeklagte schwieg beim Prozessauftakt zu den Vorwürfen. Er hatte früher als Handwerker für das Ehepaar gearbeitet und hatte danach weitere Arbeiten für die beiden erledigt. Er soll gemeinsam mit seinem mitangeklagten Bekannten die Tat vorbereitet und den 31-Jährigen auf das Anwesen am Turmberg aufmerksam gemacht haben. Beide Männer kennen sich laut Ermittlungen bereits seit Jahren aus der Karlsruher Drogenszene. Sie wurden im Juni beziehungsweise im August von der Polizei festgenommen und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft.

Für den Prozess vor dem Karlsruher Landgericht sind insgesamt vier Verhandlungstage angesetzt. Er soll bis Anfang Februar dauern.

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