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Vor dem Amtsgericht Karlsruhe beginnt heute der Prozess gegen einen Mitarbeiter des Badischen Staatstheaters. Der Angeklagte soll einen Statisten nach einer Premierenfeier vergewaltigt haben. Zwei Jahre liegt der behauptete Tatzeitpunkt bereits zurück. Im September hatte das Amtsgericht es noch abgelehnt, eine Hauptverhandlung zu eröffnen. Zu gering wären die Aussichten, dem Angeschuldigten die Tat nachweisen zu können. Doch dann hatte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt und das Landgericht hatte entschieden: die Hauptverhandlung wird eröffnet. Der Vergewaltigungsvorwurf war durch die Führungskrise rund um den Generalintendanten des Badischen Staatstheater, Peter Spuhler, wieder ins Rampenlicht gerückt. Für die Verhandlung sind drei Tage angesetzt.

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