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Der Prozess um die Gruppenvergewaltigung eines Kindes vor rund dreißig Jahren bei einer Pfadfinderfreizeit ging am Montag vor dem Baden-Badener Landgericht mit Zeugenaussagen weiter. Zu Wort kam auch die Geschädigte.

In der Verhandlung vor der dem Landgericht Baden-Baden tritt die Geschädigte als Nebenklägerin auf. Ihre Aussage fand am Montag unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Ein normaler Vorgang, um die Privatsphäre der Frau zu schützen.

Angeklagter schweigt bislang

Andere Zeugen belasteten den 64-jährigen Angeklagten seit Prozessbeginn schwer. Er habe sich mehrfach und über Jahre hinweg jungen Pfadfindern sexuell genähert. Der Angeklagte selbst schwieg bisher zu den Vorwürfen. Viele der Taten sind bereits verjährt.

Urteil wird Mitte Oktober erwartet

Die angeklagte Gruppenvergewaltigung wurde erst kürzlich zur Anzeige gebracht. Der Pfadfinderleiter soll Mitte der 80er Jahre mehrere jugendliche Pfadfinder aus seiner Gruppe genötigt haben, ein damals sieben bis elf Jahre altes Mädchen zu vergewaltigen. Das Kind soll nach Angaben der Baden-Badener Staatsanwaltschaft während der Taten auf einem Tisch festgebunden gewesen sein.

Er soll alle Beteiligten mit einem Pfadfinderschwur zum Schweigen gebracht haben. Das Urteil wird Mitte Oktober erwartet.

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