Klimaschützer haben Banner vor dem Audimax am Karlsruher Institut für Technologie aufgehängt. (Foto: SWR)

Banner und Aktionen rund um das KIT-Audimax

Umweltschützer protestieren weiter am Karlsruher Institut für Technologie

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Sven Huck
Ein Bild von Sven Huck (Foto: SWR)

Umweltschützer protestieren weiter im Foyer des größten Hörsaals am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Protestaktion war am Montagnachmittag gestartet.

Am Dienstag gab es Gespräche. Das KIT hat den Protestierenden erlaubt, weiter vor Ort zu bleiben. Nach Angaben der Umweltschützer steht noch nicht fest, wie lange sie ausharren wollen.

Im und vor dem Audimax wurden am Montagnachmittag Banner aufgehängt, auf denen unter anderem Klimagerechtigkeit gefordert wird. Rund ein Dutzend junge Aktivisten waren vor Ort, die sich der weltweiten Protestaktion der Gruppe "End Fossil Occupy" angeschlossen haben. Vorlesungen fanden ohne Beeinträchtigungen statt, zwischen den Vorlesungen gab es immer wieder Aktionen im Hörsaal.

Lehrbetrieb nicht beeinträchtigt

Das KIT sieht keinen Anlass, den "friedlichen Protest der Studierenden zu beenden", hieß es zu Beginn der Proteste. Der Lehrbetrieb sei nicht beeinträchtigt. Erneuerbare Energien und ihre Speicherung seien große Forschungsthemen des KIT, betonte die Universität in einer Stellungnahme.

"Am KIT engagieren wir uns seit vielen Jahren dafür, den Anteil eigenerzeugter Energie auf Basis erneuerbarer Energien zu steigern."

Vorlesungen  (Foto: SWR)
Vorlesungen finden trotz Protestaktion statt.

Mehrere Forderungen an KIT

Die Protestierenden haben mehrere Forderungen an das KIT. Zum Beispiel sollen erneuerbare Energien am KIT schnellstmöglich ausgebaut werden. Unter anderem sollen die Stromlieferungen für den Campus Nord komplett aus regenerativer Energie gedeckt werden, so die Forderung. Zudem sollen Studierende das Energie- und Klimaschutzkonzept des KIT mitgestalten können.

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