Ein Absperrband vor einem Polizeiauto (Foto: picture-alliance / Reportdienste, dpa/dpa-Zentralbild | Robert Michael)

Ergebnisse der vorläufigen Obduktion

Verstorbene Frau aus Waldbronn wohl nicht Opfer eines Gewaltverbrechens

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Laura Bisch

Gewalttat oder Unfall? Diese Frage beschäftigt Polizei und Staatsanwaltschaft Karlsruhe nach dem Tot einer 54-Jährigen aus Waldbronn. Die vorläufige Obduktion liefert neue Hinweise.

Die Frau aus Waldbronn-Busenbach, die vor einigen Tagen gestorben ist, ist wohl nicht Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Das gaben die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizei Karlsruhe in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt.

Vorläufige Obduktion des Opfers liefert keine Hinweise auf Gewaltverbrechen

Eine vorläufige Obduktion der Leiche und die bisherigen Ermittlungen lieferten laut Staatsanwaltschaft und Polizei keine belastbaren Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. In der Mitteilung hieß es, man gehe derzeit davon aus, dass die Frau von alleine gestürzt ist - "ohne Einwirkung Dritter". Dabei habe sich die 54-Jährige nach jetzigem Stand schwere Verletzungen zugezogen.

Besuch auf Kurparkfest in Waldbronn-Reichenbach

Die Frau hatte zuletzt das Kurparkfest in Waldbronn-Reichenbach (Kreis Karlsruhe) besucht. Am Tag darauf hatte ein Bekannter sie dann lebensgefährlich verletzt in ihrer Wohnung im Waldbronner Ortsteil Busenbach gefunden. Sie war schließlich am Freitag in einem Krankenhaus verstorben.

Die Polizei hatte einen Angriff auf die Frau zunächst nicht ausgeschlossen. Die Behörde geht nach eigener Aussage weiterhin allen Hinweisen nach, um zu klären, was genau passiert ist.

Polizei hatte 20-köpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet

Um den Vorfall aufzuklären, hatte die Polizei vergangene Woche eine 20-köpfige Ermittlungsgruppe mit dem Namen "Quelle" eingerichtet. Verschiedene Details zur Tat blieben aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst unklar.

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