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Politiker aus der Region Pforzheim sind sauer auf das Regierungspräsidium Karlsruhe. Sie kritisieren, dass die Behörde jetzt die Ausschreibungen für den Ausbau der A8 begonnen hat - obwohl noch Gespräche über einen besseren Lärmschutz geplant waren.

Kein gutes Haar lassen die regionalen Abgeordneten fast aller Parteien an den Karlsruher Autobahn-Planern. Regelrecht hintergangen fühlten sie sich. Seit Monaten diskutieren sie mit ihnen um den Lärmschutz im Enztal. Konkret geht es um einen längere Überdeckelung als bislang geplant. Am Mittwoch sollte das letzte Gespräch stattfinden. Doch jetzt habe man mit der Ausschreibung vollendete Tatsachen geschaffen.

SWR Reporter Peter Laub über den Stand der Dinge:

Mehrkosten in zweistelliger Millionenhöhe?

Die Abgeordneten sind der Auffassung, mit nur wenig mehr Geld mehr Lärmschutz hinzubekommen. Das Regierungspräsidium dagegen spricht von Mehrkosten in zweistelliger Millionenhöhe. Außerdem sei man, nachdem der Bund grünes Licht gegeben habe, zu der Ausschreibung verpflichtet gewesen.

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