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Im Mai wurden die Kühltürme des Kernkraftwerks in Philippsburg gesprengt. Am Samstag wurden Bruchstücke als Souvenirs an Interessierte abgegeben.

Die Nachfrage nach den Erinnerungsstücken an die markanten Philippsburger Kühltürme sei groß gewesen, so der Kraftwerksbetreiber EnBW. Alle 600 Plätze für die Entgegennahme der Bruchstücke seien binnen weniger Tage vergeben gewesen. Ab dem späten Samstagvormittag konnten die Betonteile in einem extra eingerichteten „Drive-In“ beim Durchfahren, zu Fuß oder per Fahrrad kostenlos abgeholt werden.

SWR-Reporterin Rebekka Plies war bei der Aktion auf dem Gelände in Philippsburg:

"Wir haben uns durch externe Prüfungen erneut bestätigen lassen, dass die Bruchstücke stofflich vollkommen unbedenklich sind, so dass nichts dagegen spricht."

Umspannwerk für Windstrom an Stelle der Kühltürme

Am 14. Mai waren die beiden Kühltürme des Kernkraftwerks in den frühen Morgenstunden innerhalb weniger Sekunden in sich zusammengesackt. Auf dem Gelände soll nun ein Umspannwerk entstehen, das Strom aus norddeutschen Windparks in das Wechselstromnetz von Baden-Württemberg einspeisen soll.

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