Uwe Hück vor Journalisten (Foto: dpa Bildfunk, Fabian Sommer)

Hück will nicht mehr antreten

Zerstrittene Pforzheimer SPD wählt Delegierte

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Die SPD Pforzheim/Enzkreis wählt am Mittwochabend ihre Delegierten für die Nominierung der Bundes- und Landtagswahlen. Die Veranstaltung findet vor dem Hintergrund eines Streits mit dem prominenten SPD-Stadtrat Uwe Hück statt.

Hück will die Wahl boykottieren. Als Schlag ins Gesicht aller, die unter Corona-Beschränkungen zu leiden haben – so hatte Uwe Hück die für Mittwochabend geplante Mitgliederversammlung mit rund 300 Teilnehmern bezeichnet.

Hück will nicht mehr antreten

Eine von ihm geforderte Verschiebung hatte die SPD-Führung aus rechtlichen Gründen abgelehnt. Hück und die von ihm gegründete Bewegung "Offene Partei" wollen aus Protest nicht mehr antreten. Damit gibt der 58-Jährige sein Ziel auf, für den Landtag zu kandidieren.

Der Boykott ist das vorerst letzte Kapitel eines seit einem Jahr dauernden Machtkampfs zwischen Hücks "Offener Partei" und dem eher traditionellen Lager innerhalb der Pforzheimer SPD. Ende der Woche will sich Hück zu seinen weiteren Plänen äußern.

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