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Die Stadt Pforzheim will sich an die Sanierung der maroden Bäder machen. Vor einer Sondersitzung des Gemeinderats nächste Woche wurden die näheren Details veröffentlicht.

Der Grundsatzbeschluss war schon im vergangenen Sommer gefallen, jetzt geht es um die konkreten Maßnahmen. So soll das seit einem Jahr geschlossene Emma-Jaeger-Bad so bald wie möglich neu gebaut werden, allerdings in einer vereinfachten Version ohne Außenbecken und ohne Sauna. Damit der Neubau schneller geht, wird es auch keinen Architektenwettbewerb geben.

Weitere Schwimmbäder sanierungsbedürftig

Auch das ebenfalls geschlossene Stadtteil-Bad in Pforzheim-Huchenfeld wird erneuert. Die Gesamtkosten liegen bei 36 Millionen Euro. Das Geld dafür soll unter anderem aus Haushaltsüberschüssen kommen.

Zudem soll das Schwimmmbad der Fritz-Erler-Schule, das durch herabfallende Deckenteile Schlagzeilen machte, für acht Millionen Euro saniert werden. Hier hofft die Stadt auf Fördergelder des Bundes.

Mehr Bademeister und Arbeitsgruppen

Im Dezember kündigte die Pforzheimer Rathausspitze an, im Zuge der Bäder-Problematik mehr Personal einstellen zu wollen. Außerdem soll es künftig ämterübergreifende Arbeitsgruppen geben.

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