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Der Fachkräftemangel ist eines der drängendsten Probleme für die Unternehmen in der Region. Abhilfe soll das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz bringen. Aber was ändert sich dadurch?

Viele Unternehmen suchen händeringend nach Mitarbeitern: für die Pflege, die Gastronomie, Handwerker, Facharbeiter oder IT-Experten. Rund 40 Arbeitgeber aus der Region Nordschwarzwald haben sich deshalb bei der IHK über das neue Gesetz informiert, das die Beschäftigung von Ausländern erleichtern soll.

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Weniger bürokratische Hürden

Die Referenten erklären, dass einige bürokratische Hürden abgeschafft wurden. So sollen ab 1. März abgeschlossene Berufsausbildungen akademischen Abschlüssen gleichgestellt werden. Das helfe vor allem kleinen Handwerksbetrieben.

Keine Vorrangprüfung mehr

Außerdem wird die sogenannte Vorrangprüfung abgeschafft. Kein Arbeitgeber muss mehr beweisen, keinen Deutschen für die Stelle gefunden zu haben. Das Problem Fachkräftemangel werde das neue Gesetz nicht lösen, so eine IHK-Sprecherin, aber zumindest abmildern.

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