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Der 13-jährige Schüler, der am Montagvormittag in Östringen von einem gleichaltrigen Mitschüler mit einem Messer attakiert wurde, ist außer Lebensgefahr. Nach Polizeiangaben wurde er am Montag operiert.

Wie die Polizei weiter mitteilt wurde der 13-jährige Angreifer, der noch nicht strafmündig ist, in die Obhut seiner Mutter gegeben. Jugendamt und Familienhilfe sind eingeschaltet.

Monatelanger Streit zwischen den Schülern

Der Angreifer war von der Polizei vorläufig festgenommen worden. Das Messer wurde sichergestellt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei sollen zwischen den Schülern seit Monaten Streitigkeiten bestehen.

Opfer im Klassenzimmer angegriffen

Der Angriff hatte sich gegen 10:35 Uhr ereignet. Nach der Pause soll der Angreifer in das Klassenzimmer seines Opfers gekommen sein und dem 13-Jährigen mehrere Stichverletzungen am Oberkörper zugefügt haben.

Nach einer Messerattacke an einer Schule in Östringen sind Polizisten am Einsatzort (Foto: Imago, imago images / Einsatz-Report24 )
Die Polizei war mit fast 60 Einsatzkräften am Tatort Imago imago images / Einsatz-Report24

Zur Betreuung der Schüler und der an der Schule eingetroffenen Eltern wurden Seelsorger und Betreuer eingesetzt. Bis 13 Uhr hatten alle Klassen das Schulgebäude verlassen. Mehrere Beamte überwachten in der Schule, auf dem Schulhof und an den Abfahrtsstellen der Schulbusse die Situation. Laut Polizei Karlsruhe waren fast 60 Beamte eingesetzt.

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