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Die Karlsruher Messe wird eines der ersten zentralen Corona-Impfzentren im Land. Die Zentren sind Bestandteil des vom baden-württembergischen Sozialministerium erarbeiteten Impfkonzepts.

Nach dem von der Landesregierung am Dienstag verabschiedeten Konzept sollen ab Mitte Dezember Corona-Schutzimpfungen in der Messe Karlsruhe möglich sein. Zunächst sind mindestens 1.500 Impfungen täglich vorgesehen.

"Ein wirksamer Impfstoff ist der Schlüssel für die Rückkehr zum gewohnten Leben."

Winfried Kretschmann (Grüne), Ministerpräsident Baden-Württemberg

Karlsruhe eines von zunächst fünf Impfzentren im Land

Neben den Messen Freiburg, Ulm und Offenburg sowie dem Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart wird Karlsruhe zentrales Impfzentrum im Land. Weitere Standorte sind geplant. Die Karlsruher Messechefin Britta Wirtz zeigte sich gegenüber dem SWR erfreut über die Entscheidung des Landes. Nach den Planungen werden die Impfungen in Halle 2 der Messe stattfinden. 

Corona-Schutzimpfungen als gemeinsamer Kraftakt

Die bevorstehenden Corona-Schutzimpfungen bezeichnete der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann als Herkulesaufgabe. Das Land arbeite eng mit den Kommunen, dem medizinischen und pflegerischen Personal, den Unikliniken, den Hilfsorganisationen und weiteren Partnern im ganzen Land zusammen. Man könne diesen Kraftakt nur gemeinsam als solidarische Gesellschaft stemmen.

"Sobald der Impfstoff verfügbar ist, können wir loslegen."

Winfried Kretschmann (Grüne), Ministerpräsident Baden-Württemberg

Impfung zunächst in Impfzentren, später in Arztpraxen

Zu Beginn der Verfügbarkeit der Impfstoffe ist eine Versorgung über die Arztpraxen noch nicht umsetzbar. Deswegen wird es nach Angaben des Sozialministeriums ab dem 15. Dezember in einem ersten Schritt zwei bis drei Zentrale Impfzentren (ZIZ) pro Regierungsbezirk geben, die dann in einem zweiten Schritt bis zum 15. Januar auf sämtliche Stadt- und Landkreise in Form von Kreisimpfzentren (KIZ) ausgeweitet werden. Die Standorte für die Kreisimpfzentren werden in den nächsten Wochen ausgewählt. Mittelfristig sollen die Impfungen dann in den Arztpraxen stattfinden.

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