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Das Karlsruher Sozialgericht hält den von der Bundesregierung geplanten Corona-Zuschuss für Empfänger von Grundsicherung für verfassungswidrig. Der Zuschuss sei zu gering und komme zu spät, so das Urteil. Einmalig 150 Euro sollen Grundsicherungsempfänger laut Plan der Bundesregierung im Mai bekommen. Das Sozialgericht Karlsruhe plädiert hingegen für eine Erhöhung des Regelsatzes um 100 Euro für jeden Pandemiemonat. Außerdem habe es laut Urteil Fehler beim Berechnen der Leistungen gegeben. Die Entscheidung des Karlsruher Sozialgerichts ist auch ein Erfolg für eine alleinerziehende Mutter aus Rastatt. Sie hatte in einem Eilantrag geklagt, weil das Jobcenter ihren Antrag auf FFP2-Masken für ihre herzkranke Tochter ablehnte.

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