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Die Gesellschaft für technische Sicherheitsprüfungen (GTS) mit Sitz in Karlsruhedarf darf ab sofort keine Hauptuntersuchungen, Abgasuntersuchungen und Sicherheitsprüfungen an Autos mehr durchführen. Das Verkehrsministerium hat ihr die Anerkennung dafür entzogen. Bereits 2012 war bekanntgeworden, dass Gutachter von GTS tausenden Autos über Jahre hinweg die Plaketten der Hauptuntersuchung ohne richtige Prüfung vergeben hatten. Prüfingenieure sind zum Teil zu Haftstrafen verurteilt worden. Ein langer Rechtsstreit um die Folgekosten aus dem Skandal schloss sich an. Das Land hatte die Karlsruher Firma zwischenzeitlich verklagt. Nun hat das Verkehrsministerium nach einer mündlichen Verhandlung entschieden, GTS die Anerkennung für Hauptuntersuchungen, Abgasuntersuchungen und Sicherheitsprüfungen zu entziehen. Das gilt ab sofort. GTS kann nun seinerseits gegen die Aberkennung vor Gericht ziehen.

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