Nächtlicher Großeinsatz in Niefern-Öschelbronn nach selbst herbeigeführten Explosionen. Feuerwehr und Rettungskräfte auf Straße in Wohngebiet (Foto: Einsatz-Report 24/Fabian Geier)

Nach Streitigkeiten mit Mitbewohnern

26-jähriger Mann nach Explosionen in Niefern-Öschelbronn gestorben

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Der 26-jährige Mann, der von Spezialkräften der Polizei nach Explosionen in Niefern-Öschelbronn (Enzkreis) festgenommen worden war, ist in einer Klinik gestorben.

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In der Nacht zu Samstag wurde kurz nach Mitternacht die Polizei wegen eines Brands alarmiert. Vor Ort stellte sich dann eine andere Situation dar. In einem Einfamilienhaus hatte ein 26-Jähriger nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft zwei Explosionen in seinem Zimmer herbeigeführt. Vorangegangen war offenbar ein Streit. Der Mann verstarb in der Nacht auf Sonntag an seinen schweren Verletzungen.

Mitbewohner nach Explosion unverletzt

Drei weitere Mitbewohner hätten sich unverletzt in Sicherheit gebracht, nachdem sie einen Brand vor dem Zimmer des Mannes gelöscht hatten. Da der 26-Jährige in seinem Zimmer blieb, wurden Spezialkräfte der Polizei angefordert, die ihn gegen zwei Uhr im Gebäude zunächst festnahmen und schwer verletzt in eine Klinik brachten, in der er nun verstorben ist.

Der 26-Jährige soll Brandbeschleuniger benutzt haben. Durch die Explosionen wurden das Dach des Hauses und Zimmer beschädigt. Die Höhe des Sachschadens und der Hintergrund des Streits sind noch unklar. Neben Feuerwehr, Polizei, Rettungskräften und SEK waren auch Experten des Landeskriminalamts vor Ort. Die Kripo Pforzheim hat die Ermittlungen übernommen.

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