Ursache wohl ein technischer Defekt

Brennender Laster sorgte für Behinderungen auf A5

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Auf der A5 bei Karlsruhe ist in der Nacht auf Mittwoch ein mit Holz beladener Laster ausgebrannt. Die Autobahn war bis in den Vormittag hinein gesperrt.

Der mit Schnittholz beladene 40-Tonner fuhr gegen 2 Uhr am Mittwochmorgen auf der A5 in Richtung Norden. Als der Fahrer bei Karlsruhe Brandgeruch bemerkte, stellte er seinen Laster auf dem Standstreifen ab und brachte sich in Sicherheit. Laut Polizei blieb er unverletzt.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Zum Teil musste das brennende Schnittholz in Mulden verladen werden, um dort gelöscht zu werden. Zudem baute die Feuerwehr eine Wasserversorgung von Karlsruhe-Rüppurr zur Autobahn auf. Die Polizei vermutet nach ersten Erkenntnissen einen technischen Defekt als Brandursache.

Der Laster brannte vollständig aus. Neben der Feuerwehr war auch das Technische Hilfswerk (THW) im Einsatz. Der Sachschaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

A5 Richtung Norden bis 9 Uhr voll gesperrt

Die A5 musste in Fahrtrichtung Norden bis gegen 9 Uhr voll gesperrt werden. Ab ungefähr 10 Uhr waren der mittlere und der linke Fahrstreifen wieder frei. Im morgendlichen Berufsverkehr kam es durch die Sperrung zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

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AUTOR/IN
SWR