STAND
AUTOR/IN

Die Liftbetreiber im Nordschwarzwald sind frustriert. 30 Zentimeter Schnee und mehr liegen auf Hängen und Pisten, doch wegen Corona bleiben fast alle Lifte zu. Das ist der zweite Winter ohne Einnahmen.

Daniel Karcher, Liftbetreiber am Hundseck im Nordschwarzwald, spricht von einer Katastrophe. Letztes Jahr habe er kaum Betriebstage gehabt, weil der Winter zu mild war und der Schnee ausblieb, in diesem Jahr gibt es einen Winter, der alle 20 bis 30 Jahre vorkommt. Schon seit Weihnachten gibt es gute Schneeverhältnisse, doch die Skilifte müssen wegen Corona zu bleiben.

"Man hat Kosten und keine Einnahmen - das ist doppelt bitter."

Daniel Karcher, Liftbetreiber Hundseck

Zwei "Null-Winter" hintereinander, da müsse man sich schon überlegen, wie es künftig weitergeht. Corona-Hilfen habe er zwar beantragt, doch die ließen auf sich warten. Zudem gibt es Diskussionen darüber, auf welcher Grundlage die Hilfen berechnet werden, denn das letzte Jahr war ausgesprochen schlecht für die Liftbetreiber.

Vielleicht müsse er sich längerfristig doch überlegen, andere Einnahme-Quellen zu erschließen, denn er und alle Kollegen wüssten ja nicht, wie der nächste Winter aussieht - ob womöglich eine dritte Corona-Welle kommt oder der Schnee ausbleibt.

Zufahrten zur Schwarzwaldhochstraße gesperrt Trotz Corona-Beschränkungen: Auch am Sonntag einige Besucher in Wintersportgebieten

Das sonnige Winterwetter hat auch am Sonntag zu großem Andrang an manchen Ausflugszielen in Baden-Württemberg geführt. Wie schon am Samstag mussten etliche Zufahrten zu den Höhenlagen gesperrt werden.  mehr...

Baiersbronn

Invasion auf der Schwarzwaldhochstraße Skiliftbetreiber aus Baiersbronn kritisiert Coronavorschriften

Die Skilifte im Schwarzwald und auf der Alb stehen still - trotz bester Wintersportbedingungen. Das schmerzt nicht nur die Skifahrer, auch Liftbetreiber wie Christian Zimmermann aus Baiersbronn-Mitteltal trifft es hart. Er meint, die Schließung der Lifte sei sogar in Coronazeiten kontraproduktiv.  mehr...

STAND
AUTOR/IN