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Nach dem Feuer in der Landeserstaufnahmestelle (LEA) für Flüchtlinge in Karlsruhe ist die Ursache für den Brand noch nicht klar. 93 Bewohner mussten in einer Notunterkunft untergebracht werden.

Bei einem Zimmerbrand in der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Karlsruhe sind am Dienstagnachmittag fünf Menschen leicht verletzt worden. Aus noch ungeklärten Gründen war in einem Schlafraum ein Feuer entstanden.

Ein Bewohner war wegen des Feuers aus dem zweiten Obergeschoss gesprungen und hatte sich dabei leicht verletzt. Vier Mitarbeiter wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst behandelt.

Mehrere Räume derzeit unbewohnbar

Die Feuerwehr konnte das Feuer innerhalb einer Viertelstunde löschen, aber durch die Flammen brannte ein Raum aus. Mehrere weitere Räume in der Landeserstaufnahmestelle Karlsruhe wurden vor allem durch den starken Qualm in Mitleidenschaft gezogen und sind dadurch vorerst unbewohnbar.

Bewohner kommen in andere Einrichtungen

93 Bewohner haben die Nacht auf Mittwoch in einer anderen Unterkunft im Karlsruher Westen verbracht. Die Feuerwehr schätzte die Höhe des entstandenen Sachschadens auf rund 100.000 Euro. Der Brand ist inzwischen gelöscht. Alle Bewohner mussten zwischenzeitlich das Gebäude verlassen. Die Feuerwehr und Rettungsdienste waren mit mehr als 50 Einsatzkräften vor Ort.

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