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Kurz vor Erntebeginn hoffen die Landwirte auf besseres Wetter. Der viele Regen gefährde die Erträge und sorge für erschwerte Bedingungen durch zu nasse Böden, heißt es beim Kreisbauernverband Karlsruhe.

Dessen Vorsitzender Werner Kunz befürchtet, dass die Ähren des Brotgetreides durch die Feuchtigkeit zu früh keimen. Dann könnte es nur noch als Futter für Vieh verwendet werden. Muss das Getreide feucht gedroschen werden, entstehen Trocknungskosten, die den Ertrag um rund zehn Prozent verringern würden.

Außerdem erschweren die nassen Böden den Einsatz der Erntemaschinen. Eigentlich steht das Getreide gut da, dennoch herrsche unter den Landwirten gerade große Unruhe darüber, wie diese Ernte ausgeht, so Werner Kuntz.   

Grundwasserpegel haben sich fast überall erholt

Nach drei trockenen Jahren hat sich der Bodenwasserspeicher in diesem Frühjahr erholt. Und auch dem Grundwasser hat der Regen gut getan, so Michel Wingering von der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) in Karlsruhe. Normalerweise sinke der Grundwasserpegel im Sommerhalbjahr stetig ab. Im Mai und Juni diesen Jahres sei er aufgrund der Niederschläge weitgehend stabil geblieben, so Wingering.

In einigen Regionen, wie zum Beispiel der Rheinebene, seien die Pegel sogar leicht angestiegen, so Michel Wingering. Insgesamt sei das bisher ein gutes Jahr für unser Wasser im Untergrund.

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