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Die Baden-Badener Stiftskirche wird seit einiger Zeit umfassend renoviert. Statt Gottesdiensten gibt es dort seit Samstag eine Ausstellung mit Werken des Malers Dieter Krieg.

Dieter Krieg zählt zu den wichtigsten deutschen Künstlern in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er lebte in der 1970er Jahren in Baden-Baden. Seine großformatigen Werke sind selten zu sehen, es fehlt einfach oft an geeigneten Räumlichkeiten. In der Stiftskirche ist das anders.Zu sehen ist beispielsweise das meterhohe Gemälde Fettquelle, das sich auf die gleichnamige Quelle in Baden-Baden bezieht. Gezeigt werden auch Kriegs berühmte aus schwarzem Gummi gegossene Neonröhren.

Riesenteddys statt Taufbecken

Möglich wurde die Ausstellung der Werke des 2005 verstorbenen Dieter Krieg durch seine Künstlerstiftung und das Museum Frieder Burda. Neben den Gemälden zieht besonders ein Werk die Aufmerksamkeit auf sich. Dort, wo in der Kirche das Taufbecken stand, stehen drei riesige Steiff-Teddybären, die sich die Pfoten reichen und dabei einen Kreis bilden. Die Ausstellung mit dem Titel "Licht und Quell" ist bis 9. August in der Baden-Badener Stiftskirche zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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