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Nach den jüngsten Skandalen rund um das Kommando Spezialkräfte (KSK) hat Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer am Montagnachmittag den Standort in Calw besucht.

Am Dienstag will sie einen zweiten Zwischenbericht über den Reformprozess im Verteidigungsausschuss vorlegen. Vor der nächsten Runde in Berlin will Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer (CDU) persönlich mit den Soldaten über den Reformprozess sprechen.

Disziplinarverfahren gegen Kommandeur

Gegen den führenden Kommandeur Kreitmayr ist inzwischen ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Dabei wird geprüft, ob er mit seiner angekündigten Straffreiheit für Soldaten einen Regelverstoß begangen hat.

Zehntausende Schuss Munition mitgenommen

KSK-Soldaten konnten über Wochen hinweg unterschlagene Kriegsmunition zurückgeben, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Bei der Amnestieaktion waren zehntausende Schuss verloren geglaubte Munition wieder aufgetaucht. Kreitmayr hatte die Leitung des KSK-Reformprozesses nach rechtsextremistischen Vorfällen übernommen.

Hinweisschild zur Graf-Zeppelin-Kaserne in Calw, dem Sitz des KSK (Foto: SWR, Foto: Teo Jägersberg)
Hinweisschild zur Graf-Zeppelin-Kaserne in Calw, dem Sitz des KSK Foto: Teo Jägersberg

Grundsätzliche Reformen beim KSK

Das Kommando Spezialkräfte mit Sitz in Calw - früher die Elite-Einheit der Bundeswehr - steht seit längerer Zeit wegen rechtsextremer Vorfälle in der Kritik und soll deshalb grundsätzlich reformiert werden.

Calw

Bundeswehr-Skandal Amnestie für unterschlagene Munition hat Konsequenzen: KSK-Kommandeur vor der Ablösung

Die Bundeswehr will Konsequenzen aus neuen Unregelmäßigkeiten im Umgang mit Munition beim Kommando Spezialkräfte (KSK) in Calw ziehen. Offenbar steht der Kommandeur kurz vor der Ablösung. Unter seiner Führung soll es eine Amnestie-Regelung gegeben haben.  mehr...

Leipzig

Waffen, Sprengstoff und rechtsextreme Schriften gehortet Ehemaliger KSK-Soldat äußert sich vor Gericht zu Vorwürfen

Im Prozess um einen ehemaligen Elite-Soldaten der Calwer KSK am Landgericht Leipzig hat der Angeklagte die Taten eingeräumt. Bei dem 45-Jährigen waren Waffen, Munition und rechtsextremes Material gefunden worden.  mehr...

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