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Am Forschungszentrum Karlsruhe, dem KIT Campus Nord, wird seit über 60 Jahren geforscht. Die Geschichte des ehemaligen Kernforschungszentrums dagegen ist weniger gut erforscht. Das soll sich nun ändern.

Am Anfang der Forschung stehen die Fragen, sagt der Historiker Marcus Poppplow vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

"Wer hat da gearbeitet, wie wurde es finanziert, wie sind die Forschungsergebnisse publiziert worden? Wie waren die Reaktionen der Öffentlichkeit und welche Bedeutung hatte es für den Standort Karlsruhe?"

Marcus Popplow, Historiker am KIT

Anfänge gehen in die 1950er Jahre zurück

Auf dem Gelände des heutigen KIT-Forschungszentrums wird seit über 60 Jahren geforscht. Unter dem damaligen Atomminister Franz-Josef Strauß wurde 1956 die Kernreaktor GmbH gegründet. 1962 nahm mit dem Forschungsreaktor 2 der erste in Eigenbau realisierte deutsche Reaktor auf dem Gelände des heutigen Forschungszentrums bei Eggenstein-Leopoldshafen seinen Betrieb auf.

Die Geschichte des Kernforschungszentrums im Blick

Den Auftakt zur Geschichts-Forschung macht eine Veranstaltung mit dem Titel "Geschichte schreiben: Das Kernforschungszentrum Karlsruhe - Von der Atomeuphorie über die Nuklearkontroverse bis zur Energiewende". Mit dabei ist auch die Grünen-Politikerin Sylvia Kotting-Uhl.

Die Veranstaltung findet am 23.und 24. Januar auf dem Gelände des KIT Campus Süd in Karlsruhe statt. Der Eintritt ist frei.

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