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Das Verwaltungsgericht Karlsruhe hat eine Klage auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz abgewiesen. Geklagt hatte ein Maschinenbauunternehmen aus dem Enzkreis, dessen Mitarbeiter nach einem Auslandseinsatz in Quarantäne musste.

Der Mitarbeiter musste nach einem Einsatz in Österreich nach der Rückkehr verpflichtend in Quarantäne. Der Arbeitgeber zahlte währenddessen das Gehalt weiter, forderte für den Verdienstausfall aber eine Entschädigung vom Land. Das Gericht wies die Klage ab mit der Begründung, dass dem Servicemonteur kein Verdienstausfall entstanden sei, der nach dem Infektionsschutzgesetz erstattungsfähig sein könnte. Es sei Entscheidung des Unternehmens gewesen den Mitarbeiter in ein Risikogebiet zu schicken. Laut Verwaltungsgericht stehen weitere Entscheidungen dieser Art zeitnah an.

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