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Die Karpfen im Karlsruher Schlossgartenteich sind in einen See nach Baden-Baden umgesiedelt worden. Damit wird verhindert, dass hungrige Karpfen sich über den Laich der Erdkröten im Teich hermachen.

Im Schlossgartenteich Karlsruhe spielte sich im vergangenen Jahr ein kleines Drama ab, an dem die Corona-Pandemie Schuld ist. Weil die Karpfen im Teich des Schlossgartens im letzten Frühjahr deutlich weniger Besuch bekommen haben, der sie gefüttert hat, haben sich die Fische über den Krötenlaich hergemacht.

Karpfen haben ein neues Zuhause

Damit ist die Erdkrötenpopulation im Hardtwald in ernsthafte Gefahr geraten. Und damit der Laich in diesem Frühjahr nicht erneut fast komplett von den Karpfen verspeist wird, sind die Fische nun umgesiedelt worden. Auf Anregung des Naturkundemuseums wurde als neues Zuhause für die Karpfen ein See bei Baden-Baden ausgemacht. Rund 20 Karpfen sind nun aus dem Teich in Karlsruhe geholt worden. Sie haben jetzt ein neues Zuhause in Baden-Baden.

SWR Reporterin Rebekka Plies hat den Umzug begleitet:

Erdkröten laichen am Schloss

Schon seit Jahren kommen im Frühjahr die Erdkröten aus dem Hardtwald in den Schlossgarten gekrabbelt, um dort im See zu laichen. Ab Mitte März machte der Schlossgarten im Shutdown für acht Wochen zu. Die Karpfen wurden nicht, wie sonst gewohnt, durch Besucher gefüttert. Als Ersatz hatten die Fische den Laich der Erdkröten fast restlos gefressen.

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