Stadion KSC (Foto: IMAGO, IMAGO/Pressefoto Baumann)

Neue Auflagen drohen

Zutritt zu KSC-Spielen nur noch für geimpfte und genesene Fans?

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AUTOR/IN
Markus Bender

Um drohenden Beschränkungen aufgrund von Maskenverstößen bei Fußball-Spielen entgegenzuwirken, erwägt der Karlsruher SC, im Stadion die 2G-Regel einzuführen.

Neue Beschränkungen bei kommenden Spielen wären auf Dauer mit finanziellen Einbußen verbunden und dann für den Verein kaum zu verkraften. Laut Karlsruher SC ist die Einführung einer 2G-Regel im Stadion denkbar, um dem entgegenzuwirken - ein Zutritt also nur für geimpfte und genese Fans. Auch wenn das bedeuten würde, dass treue Fans dauerhaft fernbleiben. Eine Entscheidung sei dazu allerdings noch nicht getroffen worden.

Zuschauerzahl im Stadion könnte reduziert werden

Derzeit dürfen rund 10.000 Zuschauer bei Heimspielen des KSC ins Stadion. Sollten neue Auflagen wegen Maskenverstößen ausgesprochen werden, müsste diese Zahl als Konsequenz möglicherweise wieder verringert werden.

Zahlreiche Maskenverstöße hat es beispielsweise bereits beim Spiel gegen Darmstadt Ende Juli gegeben. Laut Polizei wurden mehr als 1.000 Maskenverstöße festgestellt, auch wenn diese nicht mit einem Bußgeld geahndet wurden. Die Verstöße waren dabei immer dieselben: Entweder trugen die Fans gar keine Maske oder sie war bis unters Kinn gezogen.

Auch andere Fußballklubs für 2G-Regel

Mit seiner Überlegung, die 2G-Regel umzusetzen ist der KSC nicht alleine und ist bei allen Fußballklubs ein Thema: Der VfL Wolfsburg will in Zukunft hauptsächlich gegen das Coronavirus geimpfte und von einer Covid-19-Erkrankung genesene Menschen ins Stadion lassen. Bundeseinheitliche Regelungen gibt es diesbezüglich derzeit nicht.

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