Gelbe Fässer mit Atommüll und dem Zeichen für Radioaktivität (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / dpa | Sebastian Kahnert)

Vorträge und Diskussionen mit Bürgern

Karlsruher Atomtage: Von Atomforschung bis Endlagersuche

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AUTOR/IN
Katharina Raquet

Die Karlsruher Atomtage decken ein breites Themenspektrum ab - von der Atomforschung über die Energiepolitik, bis hin zur Endlagersuche. Von 16. bis 18. September gibt es Vorträge und Podiumsdiskussionen.

Zum sechsten Mal finden die Karlsruher Atomtage statt, die eng verbunden sind mit ihrer Initiatorin, der Karlsruher Grünen-Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl. Sie scheidet nach 16 Jahren im Bundestag nach der anstehenden Wahl aus dem Parlament aus, daher sind das vorerst wohl die letzten Karlsruher Atomtage.

Atomtage wegen Corona mehrfach verschoben

Wegen Corona gab es mehrere Verschiebungen. Dass man mit dem Termin nun so knapp vor der Bundestagswahl gelandet ist, findet Kotting-Uhl nicht optimal, doch es gehe ihr um die Sache, nicht um Wahlkampf. Die Atomexpertin betont angesichts von Äußerungen mancher Politiker, dass Atomkraft keine Antwort ist, auch nicht auf die Klimakrise.

Sechsmal hat Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Die Grünen) zusammen mit den Kreisverbänden Karlsruhe und Karlsruhe-Land und dem Landesverband Baden-Württemberg von Bündnis 90/Die Grünen zu den Karlsruher Atomtagen eingeladen. Nur 2020 fiel die Veranstaltung Corona zum Opfer.

Von der Energieversorgung bis zur Endlagersuche

In diesem Jahr schlage man einen Bogen von den Anfängen des Forschungszentrums Karlsruhe über künftige Energieversorgung, bis hin zu Endlagersuche, Atomlobbyismus in Europa und Atomforschung.

Am Dienstagabend um 18:30 Uhr bildet der Film "Atomkraft forever" in der Karlsruher Schauburg mit anschließender Diskussion den Auftakt zu den Atomtagen.

Anmeldung zu den Atomtagen notwendig

Zu allen Vorträgen und Diskussionen mit Fachleuten, Politikern und Aktivisten ist eine vorherige Anmeldung online über die Internetseite der Atomtage notwendig. Außerdem gilt die 3G-Regelung, Zutritt hat also nur wer geimpft, genesen oder getestet ist.

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Katharina Raquet