Karlsruhe

KIT-Experte warnt vor Cyberangriffen

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Mehr Schutz vor Cyberangriffen gegen die kritische Infrastruktur, das fordert Jörn Müller-Quade vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Der Experte für Cybersicherheit sieht aktuell große Sicherheitslücken. Firmen, öffentliche Einrichtungen oder Institutionen seien nicht gut auf digitale Bedrohungen vorbereitet, so Müller-Quade. Dinge wie Energieversorgung, Verkehr oder Nachrichtenübermittlung seien daher leichte Ziele für Cyberattacken. Der KIT-Professor fordert deshalb ein mehrstufiges Sicherheitskonzept zum Schutz für kritische Infrastrukturen. Auch analoge Notfallpläne seien nötig. Darüber hinaus bemängelt er die europäische Abhängigkeit von Soft- und Hardware aus Drittländern. Mögliche Schwachstellen könnten dadurch nur schwer ausfindig gemacht werden.

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Schutz vor Gefahren aus dem Internet Cyberattacken: Karlsruher Experte rät Firmen zu analogen Notfallplänen

Wichtige Einrichtungen müssten auch dann noch funktionieren, wenn IT-Systeme versagen, rät Jörn Müller-Quade vom KIT. Europa müsse zudem mehr eigene stabile Software produzieren.  mehr...

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SWR