Investoren könnten Flugtaxi-Unternehmen Volocopter aus der Not helfen

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Stauss, Matthias

Der Bruchsaler Flugtaxihersteller Volocopter braucht weiterhin dringend neues Geld, um eine Insolvenz abzuwenden. Laut dem Firmenchef sind die Gespräche mit den eigenen Investoren sehr weit fortgeschritten.

Er hoffe, dass man in Kürzte eine neue Finanzierung für Volocopter präsentieren könne, so CEO Dirk Hoke gegenüber dem SWR. Es gebe sehr viel Unterstützung von den rund 50 Anteilseignern, zu denen neben den Gründern auch der chinesische Autobauer Geely gehört. Es sei die Entscheidung der Anteilseigner, an welchem Ort Volocopter seine elektrisch betriebenen Flugtaxis bis zur geplanten Zulassung weiterentwickeln könne. Für die mehr als 500 Mitarbeiter in Bruchsal ist unklar, ob ihre Arbeitsplätze vor Ort erhalten bleiben.

Währenddessen haben laut Hoke zwei weitere Bundesländer Interesse an einer staatlichen Unterstützung von Volocopter signalisiert. Dass der Bund und der Freistaat Bayern gemeinsam in Höhe von 100 Millionen Euro für Volocopter bürgen, werde dagegen immer unwahrscheinlicher, so Hoke.

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