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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Stuttgart haben am Montag einen gemeinsamen, sogenannten Innovationscampus eröffnet. Gemeinsam wollen die Wissenschaftler Grundlagenforschung für die Mobilität der Zukunft betreiben.

Erklärtes Ziel des Innovationscampus ist, in den Bereichen Mobilität und Produktion neue Technologien zu entwickeln. Die ersten Forschungsschwerpunkte der Wissenschaftler in Karlsruhe und Stuttgart sind emissionsfreie Antriebe und der Einsatz von 3-D-Druckern in der Fertigung.

"Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, zum Schauplatz einer modernen und nachhaltigen Mobilität zu werden"

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer

Laut KIT soll der Innovationscampus "Mobilität der Zukunft" (ICM) in Zeiten von Verstädterung, Ressourcenknappheit und Klimawandel Mobilität zukunftsfest machen. „Die Mobilität von übermorgen stellt eine enorme gesellschaftliche Herausforderung dar und ist mit vielen Erwartungen verknüpft: Sie soll komfortabel, sicher und kostengünstig sein, vernetzt und nachhaltig, verfügbar und schnell, autonom und robust“, erklärt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka.

Zwei Standorte, ein Ziel

Gemeinsam wollen das KIT und die Universität Stuttgart gemeinsam an beiden Standorten an Konzepten und Technologien für zukünftige Fahrzeuge und dafür erforderliche Produktionssysteme forschen und diese dann umsetzen.

Forschung auch in weiteren Bereichen

Weitere Felder der gemeinsamen Forschungsarbeit sind die Bereiche Chemie, Werkstoffe, Elektrotechnik und Flugzeugbau. „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, zum Schauplatz einer modernen und nachhaltigen Mobilität zu werden“, sagte Baden-Württemberg Wissenschaftsministerin Theresia Bauer beim offiziellen Startschuss für das Projekt. Das Land fördert den Innovationscampus mit rund zehn Millionen Euro

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