Ministerin Theresia Bauer und KIT-Vizepräsident Oliver Kraft bei der Einweihung des Supercomputers HoreKa am KIT.  (Foto: Pressestelle, Riccardo Prevete, KIT)

Einweihung durch Wissenschaftsministerin Bauer

Einer der schnellsten Rechner Europas: Supercomputer HOREKA des KIT

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Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) hat den neuen Super-Computer HOREKA am KIT eingeweiht. Der 15 Millionen Euro teure Rechner gehört zu den leistungsstärksten und energieeffizientesten in Europa.

17 Billiarden Rechenoperationen in der Sekunde kann HOREKA verarbeiten, das ist mehr als 150.000 Laptops leisten können. Damit ist der neue Superrechner des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) rund vier bis fünfmal schneller als sein Vorgänger aus dem Jahr 2015.

"Wir haben hier eher einen Rennwagen als eine Limousine - elektrisch natürlich."

Neuer Supercomputer für das KIT (Foto: Pressestelle, SCC/KIT)
Der neue Supercomputer HOREKA des KIT Pressestelle SCC/KIT

Der neue Rechner hat eine sogenannte Warmwasserkühlung und ist dadurch besonders energieeffizient. Im Winter werden mit der Abwärme sogar die Büros des Rechenzentrums geheizt. Dabei verbraucht er deutlich weniger Energie als die 150.000 Laptops. HOREKA steht auf Platz 13 der sogenannten "Green500"- Liste der energieeffizientesten Supercomputer weltweit.

Von der Wolkenforschung bis zur Astroteilchenphysik

Genutzt wird er von Wissenschaftlern in ganz Deutschland vor allem für die Fachgebiete Energie, Klima Materialforschung sowie Astrophysik. HOREKA kann enorme Datenmengen verarbeiten, die bei wissenschaftlichen Forschungsprojekten anfallen. Je nach Anwendung können von einer einzigen Simulation mehrere hundert Terabyte an Daten erzeugt werden.

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