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Anmoderation:

Es sind alarmierende Zahlen aus der Stadt Rastatt. Der Corona-Inzidenzwert liegt bei rund 328. Zum Vergleich: Der Landkreis Rastatt hat einen Wert von 184 – auch schlimm, aber deutlich weniger. Der dramatische Anstieg der Infektionen in der Barockstadt ist offenbar nicht aufzuhalten. Patrick Neumann berichtet:

BmE Corona-Inzidenz von 328 in Rastatt

In der Barockstadt registrierte das Gesundheitsamt alleine gestern 42 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei genau 328,5. In der Region macht sich Ratlosigkeit breit, warum es plötzlich zu einem solchen lokalen Anstieg der Zahlen kommen konnte. Rastatts Oberbürgermeister Hans-Jürgen Pütsch

O-ton pütsch

OB Pütsch will jetzt an die Bürgerinnen und Bürger von Rastatt einen Brandbrief verschicken – darin fordert er von allen die Regeln zu befolgen und sich auf Corona testen zu lassen. Die Stimmung zwischen dem Landkreis Rastatt und der Stadtverwaltung ist derzeit angespannt. Den Stein ins Rollen brachte ein Antrag der Rastatter SPD-Fraktion, die darauf drängte, das Thema Corona am Montag als eigenen Tagesordnungspunkt in die Gemeinderatssitzung aufzunehmen. Joachim Fischer von der SPD-Stadtratsfraktion

O-ton fischer

Alle sind sich einig – nun muss gehandelt werden, damit der Inzidenzwert in Rastatt möglichst bald wieder sinkt. Testen und nochmals testen- laute die Devise – das Testzentrum habe genügend Kapazitäten. Der Oberbürgermeister Hans -Jürgen Pütsch

O-ton pütsch

Gerüchte, die gestern die Runde machten, dass ein größerer Ansteckungsherd in den Daimler-Werken in Rastatt Ursache für den hohen Inzidenzwert sei, verwies OB Pütsch ins Reich der Märchen. Absolut nicht wahr, so der OB. Der Landkreis Rastatt hat heute eine allgemeine Verfügung erlassen. Demnach gilt in verschiedenen Innenstadtbereichen von Rastatt eine Maskenpflicht. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kitas müssen Masken tragen.

Abmoderation:

Rekord-Inzidenzwerte in Rastatt. Ein Beitrag von Patrick Neumann.

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