Mann mit Mercedes-Weste sitzt am Band, auf dem Autos produziert werden (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Uli Deck)

Hoffnung nach Entlassung

Doch noch Kurzarbeit für 600 Mercedes-Leiharbeiter in Rastatt möglich?

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Für die 600 entlassenen Leiharbeiter bei Mercedes Benz in Rastatt gibt es noch Hoffnung. Offenbar könnte es für einen Großteil der Betroffenen grundsätzlich eine Kurzarbeitsregelung geben.

Eine solche Regelung sei grundsätzlich möglich, bestätigte die Regionaldirektion der Agentur für Arbeit in Stuttgart dem SWR. Voraussetzung sei allerdings, dass der Arbeitgeber der Leiharbeiter, die Zeitarbeitsfirma Dekra Arbeit, bei der zuständigen Arbeitsagentur in Karlsruhe Kurzarbeit anmeldet.

Kurzarbeiter-Regelung für Leiharbeiter soll verlängert werden

Die Bundesregierung hatte jedenfalls schon angekündigt, die Kurzarbeitergeld-Regelung für Leiharbeit in der Pandemie mindestens bis zum 31.Dezember verlängern zu wollen. Damit wäre grundsätzlich auch die Möglichkeit geschaffen, die meisten der 600 Mercedes-Leiharbeiter weiter zu beschäftigten. Dem Vernehmen nach gibt es aktuell Gespräche zwischen der Karlsruher Agentur für Arbeit und der Dekra.

Die Geschäftsleitung des Mercedes-Benz Werks in Rastatt hatte die Entlassung laut IG Metall damit begründet, dass die Agentur für Arbeit mitgeteilt habe, weitere Kurzarbeit für das Werk nicht zu genehmigen, wenn die Leiharbeiter weiter beschäftigt würden. Viele Mitarbeiter seien von den Entlassungen zum Monatsende völlig überrascht worden, so die IG Metall.

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