Vergrößerung einer Tigermücke unter dem Mikroskop (Foto: SWR)

Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage KABS

Studie zur Verbreitung der Tigermücke am Rhein

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Die Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) startet im Sommer eine groß angelegte Studie zur Verbreitung der Asiatischen Tigermücke entlang des Rheins. Die Stechmücken-Art tauchte erstmals vor 14 Jahren am Oberrhein auf.

Die Stechmücke kam vor etwa 30 Jahren über den internationalen Welthandel nach Europa, ist tagaktiv und legt ihre Eier in Behältnissen mit stehendem Wasser ab: zum Beispiel in Regentonnen, alten Autoreifen oder verstopften Regenrinnen. Im Juli werde das Projekt mit dem Aufstellen von Mückenfallen gestartet.

Groß angelegte Studie entlang des Rheins

In den nächsten fünf Jahren will die KABS das gesamte Gebiet zwischen Bingen im Norden und dem Kaiserstuhl im Süden untersuchen. Die Asiatische Tigermücke kann Viren übertragen. Dies ist jedoch aus Sicht von Experten in der Rheinebene recht unwahrscheinlich.

Mückenfunde bitte melden

In Karlsruhe waren bereits 2017 Tigermücken nachgewiesen worden. Zuvor gab es Fundorte in Freiburg und Heidelberg. Die Kabs hat zu ihrer Bekämpfung im Karlsruher Osten rund 40 Hektar mit BTI behandelt. Die Aktionsgemeinschaft bittet die Bevölkerung, verdächtige Mücken mit schwarz-weißen Streifen zu melden

Ludwigshafen

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Mit Pumpspritzen will die KABS nächste Woche gegen die Asiatische Tigermücke vorgehen. Los geht nach Angaben des Vereins in Germersheim und Ludwigshafen.  mehr...

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Manche Insekten sind gefährliche Krankheitsüberträger, wie zum Beispiel die Asiatische Buschmücke oder die Asiatische Tigermücke. Forscher vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung in Müncheberg können diese Arten seit einigen Jahren sogar in Deutschland nachweisen. Wo genau leben die Tiere und welche Stechmücken plagen uns sonst noch hierzulande? Um das herzufinden, haben die Forscher Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, Mücken zu fangen und an das Leibniz-Zentrum zu schicken.  mehr...

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