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Bei der Herstellung von Keksen darf kein Sägemehl verwendet werden. Das Karlsruher Verwaltungsgericht hat jetzt eine entsprechende Verfügung der Stadt Karlsruhe bestätigt.

Der Inhaber eines Versandhandels hatte 20 Jahre lang sogenannte Sägemehlkekse verkauft. Vor Jahren hatte er sich selbst zur Klärung des Vorgangs an die Stadt gewendet, aber keine Antwort erhalten. Die Stadt Karlsruhe hatte dann vor drei Jahren den Verkauf der Kekse nach einer genaueren Untersuchung untersagt. Dagegen klagte nun der Händler, es handele sich um mikrobiologisch einwandfrei abbaubares Holzmehl.

In Notzeiten wurde Mehl durch Sägemehl ersetzt

In Notzeiten sei Mehl durch Sägemehl ersetzt worden, so die Begründung des Händlers. Nach dem Urteil des Gerichts ist Sägemehl dagegen für den Menschen ungeeignet. Auch nach der entsprechenden Verordnung der Europäischen Union sei Sägemehl kein sicheres Lebensmittel.

Urteil ist noch nicht rechtskräftig

Das vom Kläger verwendete Sägemehl sei ein Füll- und Trägerstoff für technische Anwendungen und werde noch nicht einmal im Futtermittelbereich eingesetzt, so das Gericht in seiner Begründung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, eine Berufung vor dem Baden-Württembergischen Verwaltungsgerichtshofes in Mannheim ist zulässig..

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