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Seit Mittwoch ist klar: Der Lockdown wird für die Frisöre ab dem 1. März gelockert. Doch viele Friseure sehen das mit gemischten Gefühlen, wie ein Beispiel aus Karlsruhe zeigt.

Sechs Bedienplätze gibt es in dem Salon von Eric Schneider. Drei davon kann er belegen, um die 1,5-Meter Regel in seinem Laden einhalten zu können. Dazu kommt aber nun eine weitere Regel: Pro Mensch im Laden müssen zehn Quadratmeter zur Verfügung stehen - also für Mitarbeiter und Kunden. Schneiders Laden hat genügend Fläche um auch weiterhin drei Plätze belegen zu können.

"Öffnung hätte früher kommen müssen"

Schneider ist Mitglied der Friseur-Innung. Ihn stört, dass vor der Öffnung noch weitere wichtige Wochen verloren gehen, in denen den Betrieben weitere Kosten entstehen:

Lockerung gilt oft nicht für kleine Salons

Aber für kleinere Läden sei das durchaus ein Problem. Weniger Plätze würden auch weniger Einnahmen bedeuten. Trotz Nachfrage müssen bei manchen Läden deshalb Mitarbeiter in Kurzarbeit bleiben. Für SWR Baden Aktuell berichtet Markus Bender:

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